supertheory of everything

2010; verschiedene Materialien, 1,3m/0,9m/2,5m

Der schwere Isolationskasten ist, wie man durch eine Glasscheibe erkennen kann, in seinem Inneren hell beleuchtet. Eine Vakuumpumpe hat die Luft aus dem Kasten herausgepumpt. Dadurch sind die gegenüberliegenden handschuhartigen Eingriffe nach innen gestülpt. Wie zwei Hände scheinen sie im luftleeren Raum nacheinander zu greifen. Aufgrund ihres Abstandes im Kasten können sie sich genau nicht erreichen.
Unmerklich langsam ziehen sich die Finger zurück und die Finger sinken ein Wenig nach unten, dehnen sich jedoch durch das gelegentliche Eingreifen der Vakuumsteuerung wieder weiter einander entgegen.
Man ist an die Szene aus der Schöpfung in der Sixtischen Kapelle erinnert, deren Handreichung hier in einer Art wissenschaftlichem Instrument stattfindet.
Es entsteht nicht zuletzt auch ein Bild von zwischenmenschlicher Isolation und Unerreichbarkeit.

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Translation:

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Dauerinstallation "Torus" in der Erlöserkirche München

Immer einsehbar zu den Öffnungszeiten des Kirchenraumes

 

www.erloeserkirche.de