must see

2010; verschiedene Materialien, 5,2m/1,5m/1,9m

 

Auf großen Leuchttafeln, vorher Bestandteil von Autobahnschildern in einem Verkehrsleitsystem, leuchten abwechselnd die Schriftzüge „NO GO“ und „must see“ auf.Von Scheinwerfern auf der Rückseite der Installation wird das Licht durch ein Gewirr aus Glasfaserkabeln gelenkt, deren in Lochplatten gesteckten Enden die Buchstaben bilden.Durch die Richtwirkung der Lichtleiteroptiken und der Staffelung der Wandelemente ist der Betrachter gezwungen eine bestimmte Position im Raum einzunehmen um die Schriften gut lesen zu können. Erst in einem gewissen Abstand werden die, mit einer dazwischenliegenden Pause aufblitzenden, Schriftzüge im ganzen wahrnehmbar.

Die beiden wechselnden Slogans weisen, trotz ihrer Widersprüchlichkeit den Weg zu den wichtigsten Kunstimmanenten Begrifflichkeiten. Es geht um die repetitiven Handlungsanweisungen des Kunstbetriebes:

NO GO - die Grenzüberschreitung, die Innovation, der Skandal, das künstlerische Neuigkeitsversprechen, ...

must see - der Hype, die Repräsentanz, die Bildungsnorm, die Ökonomie der Aufmerksamkeit, …

Translation:

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Dauerinstallation "Torus" in der Erlöserkirche München

Immer einsehbar zu den Öffnungszeiten des Kirchenraumes

 

www.erloeserkirche.de

 

Shoppingmall in der Villa Jaus

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In Berlin: Kunst am Bau Wettbewerbs Ausstellung

Wettbewerbs und Ausstellungsbeteiligung

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Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse

 

Kunst-am-Bau-Wettbewerb für das Bundesministerium des Innern - Außenanlagen im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

 

Ernst-Reuter-Haus,

Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin

 

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, dem 28. Februar 2017 um 17:00 Uhr.

Ausstellungsdauer: 1. bis 15. März 2017 Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.